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Weißmehl

Bei der Herstellung von weißem Mehl werden die Randschichten des Korns mit ihrem Gehalt an Aleuron (kristalline Eiweißkörper bzw. Reserveproteine von Pflanzen) entfernt, dem Korn wird zudem genau das genommen, was für uns wertvoll ist, z.B. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Ballaststoffe und Proteine. Weißmehlprodukte versäuern und verschleimen den Körper ähnlich wie Milchprodukte oder Fleisch. Der Verzehr von Weißmehlprodukten führt häufig zu Übergewicht, insbesondere im Zusammenhang mit Zucker, zu Verschleimungen besonders der Bronchien, Nebenhöhlen und der Gelenke. Der Körper wird kraftlos. Weißes Industriemehl enthält nur sogenannte „leere Kalorien“, das heißt es macht zwar dick aber man hat keine Nährstoffe. Achten sie darauf worin Weißmehl enthalten ist.

Mit Weißmehl werden produziert: weißes Brot, Brötchen, Knäckebrot, Fladenbrot, Kuchen, Gebäck, Nudeln, Spätzle usw. Steigen Sie häufiger um auf Vollkornprodukte, da diese Sie mit den nötigen Vitaminen, Mineral- und Ballastoffen versorgen. Achten Sie darauf, dass Sie Vollkornprodukte (auch Reis, Vollkornnudeln, Dinkel, Grünkern, Hirse usw.) immer mit viel frischem  Gemüse kombiniert zubereiten, da Gemüse basischer ist und den Säuregehalt des Korns ausgleicht.

Bei den Mineralstoffen kann man den Ausmahlungsgrad an der Mehltype erkennen: Type 405 (Weißmehl) enthält 0,405 g Mineralstoffe, Type 1700 (Vollkornmehl) dagegen 1,8 g Mineralstoffe. Ähnlich sieht es mit den Vitaminen und Ballaststoffen im Vergleich beider Mehle  aus. Graumehle (Type 1050) liegen etwa in der Mitte.

 

Warum ist Weißbrot ungesund ?

Ausländisches Weißbrot wird in der Regel mit gebleichtem Mehl hergestellt. Zum Bleichen werden Chlordioxyd oder Stickstoffverbindungen verwendet. Dieser Bleichvorgang wandelt einen Stoff namens Methion zu Methionsulfamid um. Methionsulfamid ist giftig und kann Schäden im zentralen Nervensystem hervorrufen. In Deutschland ist das Bleichen von Mehl verboten, jedoch werden regelmäßig Weißmehlartikel aus dem Ausland importiert und hier verzehrt auch aus solchen Ländern, in denen das Bleichen nicht verboten ist, das wissen nur wenige.

Weitere mögliche Zusätze bei der Behandlung von Mehl sind:

Anstelle von natürlichen Fetten werden z.B. pflanzliche Öle und synthetische Fette verwendet. Synthetische Fette werden direkt aus der Rohöldestillation gewonnen und sind eigentlich nicht als Nahrungsmittel gedacht. Der Vorteil dieser Fette liegt nur auf der Seite der Hersteller. Sie sind preiswerter und sie halten länger. Außerdem wird Ascorbinsäure und die Salze von Propionsäure beigefügt. Sie verzögern bzw. verhindern die Schimmelbildung.
Weißbrot kann im Darm Blähungen und Verstopfungen hervorrufen. Es dehnt sich im Darmtrakt bis zum zehnfachen seines Volumens aus. Es ist kein ausgeglichenes Nahrungsmittel. Die Zusammensetzung der verblieben Vitaminen und Mineralien ist sehr schlecht. Weißmehl kann die Krankheit Hämogliase hervorrufen. Hämogliase ist eigentlich eine Eindickung des Blutes. Der Kreislauf verlangsamt sich und die Zellen bekommen zu wenig Sauerstoff. Die Symptome können u.a. sein:

Da im Weißmehl Mineralstoffe fast vollständig fehlen, führt dies zu einer Übersäuerung des Blutes und zu einem Raubbau an dem im menschlichen Körper vorhandenen Mineralien.