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Warum eigentlich  Bio?

Aufgrund der hohen Belastung unseres Obst und Gemüses mit Düngemitteln, Pestiziden, Herbiziden, Schwermetallen und anderen Stoffen ist es wirklich notwendig, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Diese hohen Belastungen schwächen nicht nur das menschliche Immunsystem, sondern sie sind mit für viele Krankheiten, Allergien und sonstige Symptomen verantwortlich. Besonders Kranke, alte Menschen und Kinder sind davon betroffen. Aber auch ein gesunder Körper hat nur eine gewisse Abwehrkraft, irgendwann ist auch er überlastet von all den Ablagerungen besonders durch konventionell angebaute und industriell gefertigte Nahrungsmittel.

Nächster Punkt sind die natürlichen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Inzwischen sollten die meisten wissen, dass im sogenannten „Hollandgemüse“ also kultiviertem Anbau kaum noch wichtige Nährstoffe enthalten sind. So geschmacksarm wie unser Obst und Gemüse inzwischen geworden ist, so inhaltslos ist es auch. Es sieht zwar besonders schön aus und hält lange frisch, aber es ist „leer“. Denn die Industrie legt mehr Wert auf Haltbarkeit und Aussehen als auf Inhalt. Vor allem die ältere Generation unter uns kann sich noch gut an die aromatischen Obst und Gemüsesorten die es früher gab erinnern, unsere Kinder und Jugendlichen leider nicht...

Somit bleibt nur zu empfehlen, so oft wie möglich Biogemüse- und Obst zu kaufen. Auch wenn die Preise etwas höher sein sollten denken Sie daran, Ihre Gesundheit und Ihr späteres Lebensglück hängen von solchen heutigen Investitionen ab.

Investitionen in Ihre Gesundheit, damit die Reue nicht erst kommt wenn sie dahin ist!

Die meisten Menschen essen aromatische Industrienahrung solange es schmeckt und die Folgen nicht schmerzhaft oder auffallend sind. Aber im Körper sieht es meist ganz anders aus und die Folgen von Anreicherungen sind nun mal, je nach Kondition, Konstitution und Anhäufungsmenge, erst nach Jahren oder Jahrzehnten sichtbar. Klar möchte ein junger Mansch nicht darüber nachdenken, wie es ihm in 10 oder 20 Jahren geht, aber die Zeit vergeht und die Folgen kommen... daher hin und wieder ruhig einmal über Nahrungsmittelzusätze informieren! Wir kommen alle in die Jahre!

Um sich diese fehlenden Stoffe wieder zu zuführen, sollten wir zu sogenannten Nahrungs-Ergänzungs-Mittel greifen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente Eisen, Selen usw.). Achten Sie wenigstens darauf, besonders wenn Sie sich vorwiegend von industrieller Nahrung ernähren.

Bioanbau wird immer noch zu wenig unterstützt

Bedauerlicherweise wird der Bioanbau in Deutschland nicht sehr unterstützt. In der Zeitschrift Eve 5/06 berichtet der deutsche Agrarminister, dass Deutschland das Boomjahr des Bio-Marktes verschlafen hätte. Das Ministerium habe für das Jahr 2005 ein Wachstums im Bereich Bioanbau bekannt gegeben. Aber eigentlich sei dies eine Stagnation so Bioland, denn man habe eine Umsatzsteigerung in den Bioläden von 15 %, aber dahingegen nur eine Wachstumsrate für Biobetriebe von 2,5 % und Flächenanbau von 5,1 % registriert.

D.h. der Bio-Anbau kommt der wachsenden Nachfrage nach Bio-Produkten nicht hinterher. Die Biobauern und solche die es gerne werden möchten müssten sich mit Grundsatzdiskussionen und Streichungen herumschlagen. Prinzipiell vernachlässige die Bundesregierung den Bioanbau. Ausländische Betriebe würden davon profitieren, da sie mit höheren Flächenprämien unterstützt werden. 2006 solle sich diese Situation noch verschärfen, da weitere Bundesländer aus der Förderung einer Umstellung auf Bio-Landbau ausgestiegen seien.

Kann das richtig sein?


Achtung! Unbehandelt heißt nicht gleich "Bio"

Die Kennzeichnung "unbehandelt" ist für viele Verbraucher irreführend. Sie denken, dass so ausgezeichnetes Obst ungespritzt sei. Dabei kann es während des Wachstums durchaus mit Pflanzenschutzmitteln behandelt worden sein. Die Kennzeichnung bezieht sich nur auf die Behandlung nach der Ernte, dass z.B. kein schützender Wachsfilm die Früchte überzieht. Also wirklich nur Produkte kaufen die unter dem Begriff "Bio" oder "biodynamisch" geführt werden. Hier hat man noch die größte Sicherheit, wirklich biologisches Gemüse und Obst zu kaufen.

Und! es ist besse ein paar braune Stellen zu akzeptieren, aber dafür keine Pestizide und Düngemittel zu verzehren.

Noch etwas zum Thema Fleisch

Wenn Sie Fleisch verzehren wollen sollten Sie den Tieren und Ihrem Organismus zuliebe auch hier auf Bioprodukte achten. Warum? Jedes Tier wird zu Lebzeiten gefüttert. In der heutigen Massentierhaltung können Sie davon ausgehen, dass die Tiere nicht mit Biofutter ernährt geschweige denn artgerecht gehalten werden. Das bedeutet, dass diese Tiere ebenso wie Sie selbst über ihre Lebenspanne hinweg Giftstoffe aus der Nahrung in ihrem Organismus anreichern. Sie verzehren somit mit jedem Tier ein Stück Giftansammlung. Zudem essen Sie die gesamten sich im Stoffwechsel des Tieres bemerkbaren Stresshormone, also die Angst, Depressionen und Stress des Tieres mit. Diese Folgen spüren Sie sowohl körperlich als auch seelisch. Viele Menschen wundern sich über ihren psychischen Zustand, der keinerlei Auslöser in ihrem Leben finden lässt oder sie beziehen ihn auf irgendein Dilemma oder Sorgen nach denen sie als Ursache suchen. Doch selbst wenn die scheinbaren Auslöser verschwunden sind, löst sich die Angst oder Aggression in ihnen selbst nicht auf und sie suchen erneut oder suchen ihren Hausarzt auf, in der Hoffnung, dass er ein Mittelchen dagegen findet. Antidepressiva, Schlafmittel usw. Das einzige was nun geschieht ist, dass Sie Ihren Körper erneut um eine Chemikalie bereichern und ein Langzeitgast beim behandelnden Arzt werden.

Viele Vegetarier oder Veganer berichteten mir, dass wenn sie nach langer Zeit doch einmal ein Stück konventionelles Fleisch verzehrt haben, sie danach wirklich aggressiv oder depressiv wurden. Diesen Menschen fällt der Unterschied immens auf, da sie eine Vergleichsmöglichkeit  zu ihrem sonstigen geistigen und körperlichen Zustand haben.