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Nahrungsergänzungsmittel   

Nahrungsergänzungsmittel enthalten einen oder mehrere Nährstoffe in konzentrierter Form (z.B. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente), aber liefern kaum Energie. Sie werden in lebensmittel-untypischer Form, z.B. als Tabletten, Kapseln, Pulver oder Dragees angeboten und sollen der Ergänzung mangelhafter Ernährung (Fast Food, billig Gemüse/Obst, Weißmehlprodukte usw.) dienen.

Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel. Sie unterliegen daher keiner Registrierungs- oder Zulassungspflicht. Die Überwachung der in den Geschäften angebotenen Nahrungsergänzungsmittel und der Herstellerbetriebe ist Aufgabe der Lebensmittel - Überwachungsbehörden der Länder.

Nahrungsergänzungsmittel unterliegen den Bestimmungen des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetz (LMBG). Eine EU-weite Regelung und eine nationale Vorschrift für diese Produkte ist in Vorbereitung.

Weiteres Infos hierzu unter:    -   http://www.youtube.com/watch?v=HbJQVMJ6XBM
                                                        -   http://www.youtube.com/watch?v=W9WI-y6FN1w



Sind Nahrungsergänzungsmittel notwendig?

Grundsätzlich sind Nahrungsergänzungsmittel für gesunde Personen, die sich „normal ernähren“, nicht mehr so überflüssig wie lange angenommen. Bei ausgewogener Ernährung sollte der Körper eigentlich alle Nährstoffe die er braucht bekommen,  eine zusätzliche Zufuhr einzelner Nährstoffe wäre daher normalerweise nicht erforderlich.

Da die derzeitige industriell gefertigten Nahrungsmittel jedoch wenig Nähr- und Vitalstoffe enthalten und zudem die meisten Menschen eine einseitige, schnelle und unausgewogene Ernährungsweise führen, sollte auf Nahrungsergänzungsmitteln zurückgegriffen werden, was jedoch den entstandenen Nährstoffmangel nicht vollständig ausgleichen kann.

Zudem fehlen den meisten Ackerböden inzwischen Mineralstoffe und andere wichtige Bestandteile. So haben wir häufig einen Selen-, Zink- und Vitamin C -Mangel. Aufgrund dieser Tatsache sollten wir natürliche Nahrungsergänzungsmittel nicht mehr so ganz von uns weisen.

 
Was tut das BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) in Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln?


„Im Rahmen seiner Aufgaben zur Sicherung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes bewertet das BfR Nahrungergänzungsmittel, die von den gesetzlichen Bestimmungen des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes abweichen. Es berät die Bundesregierung und die Länder in Fragen der Sicherheit von Nahrungsergänzungsmitteln.

 
 
Risikogruppen für einen Nährstoffmangel
Für wen können Nahrungsergänzungmittel sinnvoll sein?


In manchen Lebensphasen benötigt der Körper mehr Nährstoffe. Dies gilt auch für verschiedene Personengruppen. Wer seine Ernährung ergänzen sollte, lässt sich allerdings so pauschal nicht sagen! Wenn Sie Zweifel haben, ob Ihre Ernährung ausgewogen ist, lassen Sie sich am besten von einer Ernährungsfachkraft beraten. Anhand einer Blutuntersuchung kann der Arzt dann überprüfen, ob bei Ihnen ein Nährstoffdefizit vorliegt. Bei folgenden Personengruppen besteht ein erhöhter Nährstoffbedarf beziehungsweise ist die Versorgung möglicherweise nicht gesichert:


Schwangere und Stillende

obwohl der Energiebedarf nur geringfügig ansteigt, brauchen Schwangere und Stillende mehr Vitamine und Mineralstoffe - zum Teil sogar die doppelte Menge. Eine Ernährung mit hoher Nährstoffdichte ist also erforderlich und über die normale Ernährung zu erreichen, wenn sorgfältig ausgewählt wird. Ausnahmen sind Eisen, Jod und Folsäure. In der Praxis erreichen viele Schwangere und Stillende die empfohlenen Werte nicht. Um die Gesundheit von Mutter und Kind nicht zu gefährden, kann in diesen Fällen die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln helfen. Bei Mehrlingsschwangerschaften und bei kurz aufeinander folgenden Schwangerschaften ist eine völlige Erschöpfung der Vitaminreserven häufig nur durch den gezielten Einsatz von Präparaten zu vermeiden.


Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche brauchen während des Wachstums im Verhältnis zum Kalorienbedarf mehr Nährstoffe als Erwachsene. Diesen Mehrbedarf können sie mit einer optimierten Mischkost  abdecken. Probleme mit der Nährstoffversorgung treten bei Kindern und Jugendlichen in der Regel dann auf, wenn sie zu wenig und/oder zu einseitig essen, zum Beispiel kein oder nur wenig Obst und Gemüse, zu viel Fleisch- und Wurstwaren, Milch und Milchprodukte oder keinen oder nur wenig Appetit ("schlechte Esser") haben.


Leistungssportler

Vier Marathonläufer im Wettkampf

Wer breiten Sport betreibt, hat keinen nennenswert höheren Bedarf an Energie und Nährstoffen. Den Eiweiß-, Vitamin- und Nährstoffbedarf können sportlich Aktive über die normale Ernährung abdecken. Extreme sportliche Betätigungen hingegen können zu einem gesteigerten Energie- und Nährstoffbedarf führen, der nicht immer über die übliche Ernährung gedeckt werden kann. Kritisch sind hier insbesondere die Vitamine der B-Gruppe sowie die Mineralstoffe Jod, Zink und zum Teil Eisen, da diese über den Schweiß verloren gehen. Als Leistungssport wird eine sportliche Aktivität angesehen, die mindestens mit einem zusätzlichen Energieverbrauch von etwa 2.000 kcal pro Tag verbunden ist.

Die bei manchen Sportarten, wie rhythmische Sportgymnastik, beim Turnen oder auch im Langstreckenlauf, üblichen energiearmen Diäten können bei den betroffenen Sportlern zu diversen Beschwerden führen, wenn sie gleichzeitig nährstoffarm sind. Hier ist eine Ergänzung zum Ausgleich der Nährstoffmängel erforderlich.


Senioren

Bei "jüngeren Senioren", die gerade erst aus dem Erwerbsleben ausgeschieden und noch rüstig sind, gibt es in der Regel keine anderen Ernährungsprobleme als bei jüngeren Erwachsenen. Anders ist die Situation bei älteren und hoch betagten Menschen. Viele essen sehr einseitig und nehmen täglich nur noch 1.000 bis 1.500 Kilokalorien zu sich. Manchen bereitet das Einkaufen, die Zubereitung oder auch das Kauen Probleme. Manchmal fehlt es an Appetit oder der Gesellschaft beim Essen. Durch Krankheiten und Medikamenteneinnahme kann die Aufnahme von Nährstoffen zusätzlich vermindert sein. Besonders kritisch ist hier das Vitamin B12, das bei Älteren häufig nur schlecht vom Körper aufgenommen wird. Dann kann die Einnahme von Präparaten sinnvoll sein.


Chronisch Kranke

Chronische Erkrankungen gehen häufig mit Nährstoffdefiziten einher, die mit der üblichen Ernährung nicht aufgefangen werden können. Dazu zählen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Chronische Dialyse ("Blutwäsche"), Krebserkrankungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, rheumatische Erkrankungen, Lebererkrankungen und chronischer Alkoholmissbrauch. In diesen Fällen gehört die gezielte Nahrungsergänzung in die Hand des Arztes! 

 
Personen, die einseitig essen

Ob aus gesundheitlichen, ethischen oder sonstigen Gründen: Immer dann, wenn die Ernährung von der üblichen Kost erheblich abweicht, kann eine Unterversorgung auftreten. Dies kann sowohl bei einer Über- als auch Unterernährung geschehen. Vorsicht ist zum Beispiel geboten bei Schlankheitskuren! Wer für längere Zeit seine Portionen stark verkleinert, senkt häufig die Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen. Eine Unterversorgung oder gar ein Mangel kann die Folge sein.

Wenn die Energiezufuhr stark reduziert wird, können Nahrungsergänzungsmittel vorübergehend die Versorgung unterstützen. Bei einer durchschnittlichen Energieaufnahme von 1.000 bis 1.500 Kilokalorien pro Tag kann eine ausreichende Nährstoffbedarfsdeckung nur durch eine sehr gezielte Lebensmittelauswahl oder den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln erreicht werden.

 

Weiterhin ist den Fast Food Anhängern Vorsicht geboten  hier entstehen über längere Zeit hinweg auf alle Fälle Nährstoffmängel, je nach Alter und Kondition.

 

Durch Mangel gefährdete Gruppen sind u.a. Raucher (Vit. C), Menschen mit regelmäßigem Alkohol- oder Drogenkonsum, dauerhaft durch Stress belastete Personen, Menschen die regelmäßig mit giftigen (toxischen) Stoffen in Verbindung sind (beruflich, privat)

 

Veganer (strenge Vegetarier, die auf Fleisch, Fisch, Eier und Milch verzichten) müssen ihre Kost besonders sorgfältig zusammenstellen. Kritisch sind die Vitamine D, B12, B2, B6, Calcium, Eisen, Zink und Jod. Problematisch ist vor allem die vegane Ernährung bei Kleinkindern. Im Einzelfall kann eine Ergänzung sinnvoll sein.

 


Interessante Nahrungsergänzungsmittel

 

Traubenkernextrakt OPC(Oligomere Pro- Anthocyanidine)

 

Empfohlene Dosierung: 2 bis 5 Kapseln pro Tag (100 mg bis 250 mg)

Procyanidine sind die bis heute wohl stärksten Antioxidantien. Ihre wichtigsten Wirkungen lassen sich kurz wie folgt darstellen:

·       Eine um das 50zig fach erhöhte antioxidative Wirksamkeit verglichen mit Vitamin E und eine um das 20ig fache erhöhte antioxidative Wirksamkeit gegenüber dem Vitamin C (in vitro).

·       Blockierung der Enzyme, die zu Histaminbildung (z.B. bei Allergien) führen. Überwindung der Blut-Hirn-Schranke, so dass ein effektiver Schutz gegenüber Schädigungen durch freie Radikale für Hirn und Rückenmark gegeben ist.

·       OPC beseitigt und schützt vor Lipofuscin Ansammlungen in Hirn und Herz. Sie binden sich an Kollagenfasern und erhöhen deren Elastizität und Flexibilität in Muskeln, Sehnen und Bindegewebe.

·       Sie wirken sich als Weichmacher verhärteter Blutgefäße aus.

·       Sie sind starke, natürliche und in keiner Weise allergisch wirkende freie Radikalen-Fänger.

·       Sie bilden einen in hohem Maße bioverfügbaren Bioflavanol-Komplex mit hoher Resorptionsfähigkeit und schneller Verteilung im gesamten Körper innerhalb kürzester Zeit.

·       Sie unterstützen die Wirksamkeit des Vitamin C indem sie in Zusammenarbeit mit Gluthation das oxidierte Vitamin C in seine aktive Form zurückführen.

·       Sie sind extrem stabil und zeigen selbst nach 12 jähriger Lagerungszeit noch keinen Verlust ihrer Wirksamkeit.

·       Sie sind umfassend untersucht und seit über 20 Jahren durch zahlreiche klinische Studien erforscht worden.

 
 
Lachsölkapseln:
 

Lachsöl enthält Omega-3-Fettsäure, welches u.a. für Denkvermögen, Konzentration und Elastizität der Blutgefäße mitverantwortlich ist. Etwa 20 % des Gehirns besteht aus Omega-3-Fettsäure, die wir uns von außen zuführen können. Am besten hochdosiert: ca. 850 – 1000 mg 1x täglich, morgens.

Den Omega-3-Fettsäuren wird seit langem auf Grund von vielen Forschungsarbeiten eine schützende Wirkung bei Arteriosklerose und koronaren Herzkrankheiten zugesprochen. Ebenso gibt es Untersuchugewn über die Wirkung bei Lern- und Leisrtungsstörungen bei Kindern und positiver Wirkungen bei ADHS.

 
 
 
Brottrunk (von Kanne):

Am besten 1 – 3 X täglich. Er versorgt sie mit viel Mineralstoffen, hilft wenn nötig bei der Verdauung und macht den Körper wieder basisch d.h. er entsäuert (vor allem wenn er durch Kaffee, Zigaretten, Alkohol, Fleisch, Milchprodukte, Früchte und Zucker stark versäuert ist). Morgens getrunken macht er fit (nicht unbedingt nach 18:00 Uhr trinken). Wenn sie ihre Haut damit einreiben gehen Unreinheiten, kleine Fältchen und Entzündungen sowie Geschwüre, Abszesse usw. schneller zurück.


 

Deklaration von Saas Fee

 

§  1

Intensive weltweite Forschungsarbeiten der letzten 15 Jahre zum Thema „Freie Radikale“ erlauben jetzt im Jahre 1992 die Feststellung, dass antioxidativen Mikronährstoffen in der Prävention einer Reihe von Krankheiten erhebliche Bedeutung zukommen dürfte. Unter diesen Krankheiten sind so schwere Leiden wie Herz-Kreislaufkrankheiten, cerebrovaskuläre Störungen, verschiedene Formen der Krebskrankheit sowie andere, in höherem Alter gehäuft auftretende Erkrankungen.

 

§  2

Es besteht heute generelle Übereinstimmung über die Notwendigkeit weiterer Forschungsarbeiten, sowohl auf der Ebene der Grundlagenforschung und grossangelegter epidemiologischer Studien, als auch in der klinischen Medizin, so dass noch umfassendere Information verfügbar wird.

 

§  3

Wesentliches Ziel dieser Bemühungen ist die Prävention von Krankheiten. Dieses Ziel ist durch die Anwendung von Antioxidantien erreichbar, die in der Natur vorkommen und physiologische Bedeutung haben. Leitlinie des präventivmedizinischen Vorgehens sollte es sein, eine optimale Versorgung mit diesen antioxidativen Mikronährstoffen sicherzustellen.

 

§  4

Luftschadstoffe wie Ozon, Stäube, Smog etc. sowie Sonnenlicht und andere Strahlungsquellen sind als Umweltnoxen hinreichend bekannt. Eine optimale Versorgung mit nutritiven Antioxidantien leistet einen wichtigen Beitrag zum vorbeugenden Schutz vor ihren Schadwirkungen.

 

§  5

Der präventive Nutzen einer Einnahme antioxidativer Mikronährstoffe soll im öffentlichen Bewusstsein stärker verankert werden. Für die Anwendungssicherheit antioxidativer Mikronährstoffe, wie OPC, Q10, Vitamin E, Vitamin C, Carotinoide, alpha-Liponsäure und anderen liegen unumstössliche Erkenntnisse vor, auch bei sehr hoch dosierter Zufuhr.

 

§  6

Es besteht nunmehr tiefgreifende Übereinstimmung, dass Regierungsstellen, Angehörige der Gesundheitsberufe und die Medien bei der Verbreitung von Präventivkonzepten in der breiten Öffentlichkeit aktiv mitwirken sollten, speziell vor dem Hintergrund des hohen gesundheitlichen Nutzens und der dramatischen Kostenexplosion im Gesundheitswesen.

 

 

Saas Fee(Schweiz), am 15.Juni 1992

  

unterzeichnet von:

 

Prof. Dr. Dr. Charles Hennekens, Harvard

Prof. Dr. Mulchand S. Patel, Cleveland

Prof. Dr. Lester Packer, Berkley

Prof. Dr. Dr. Anthony T. Diplock, London

Prof. Dr. Julie E. Buring, Harvard

PD Dr. Bodo Kuklinski, Rostock 

Prof. Dr. Dr. Karlheinz Schmidt, Tübingen

Prof. Dr. Igor Afanasev, Moskau

Dr. Matilde Maiorino, Padua

 

Saas Fee(Schweiz), am 15.Juni 1992

  

unterzeichnet von:

 

Prof. Dr. Dr. Charles Hennekens, Harvard

Prof. Dr. Mulchand S. Patel, Cleveland

Prof. Dr. Lester Packer, Berkley

Prof. Dr. Dr. Anthony T. Diplock, London

Prof. Dr. Julie E. Buring, Harvard

PD Dr. Bodo Kuklinski, Rostock 

Prof. Dr. Dr. Karlheinz Schmidt, Tübingen

Prof. Dr. Igor Afanasev, Moskau

Dr. Matilde Maiorino, Padua