Bewegung
Sie müssen sich folgendes vorstellen:
1. Alle Gift- und Schadstoffe, die wir aufnehmen, als auch alle durch die Nahrung entstehenden Schlacken und Ablagerungen legen sich in ihrem Körpergewebe ab, so z.B. im Fett- und Bindegewebe. Erst wenn wir anfangen unseren Körper in Bewegung zu setzen werden diese Ablagerungen sozusagen aus dem Gewebe „geschüttelt“ und haben damit die Chance aus dem Körper heraus befördert zu werde. Somit ist Bewegung sowohl Reinigung als auch Entschlackung.
2. Die Dichte und Stärke der Knochenstruktur hängt nicht nur von der Ernährung ab, sondern zu einem großen Teil von körperlicher Bewegung. Durch Bewegungen die die Knochen beanspruchen (belasten), werden diese gestärkt und die Kalziumeinlagerung gefördert. Im Knochen befinden sich einfach ausgedrückt Drucksensoren, wenn diese spüren, dass Druck auf den Knochen ausgeübt wird, geben sie dieses Signal weiter an das Gehirn, welches wiederum dafür sorgt, dass mittels Freisetzung bestimmter Stoffe nun verstärkt Kalzium im Knochen eingelagert wird, damit er der Beanspruchung standhalten kann. So erhält man durch regelmäßige Bewegung die Knochen stabil und gut genährt.
3. Bewegung fördert die Sauerstoffzufuhr im Körper, erstens durch die Verstärkte Atmung und zweitens durch eine stärkere Durchblutung, welche den Sauerstoff besser im Körper transportieren kann. Dies macht sich mitunter durch eine bessere Denk- und Sehfunktion bemerkbar als auch durch eine bessere Durchblutung und somit Funktionsfähigkeit der inneren Organe
4. Da Bewegung die Durchblutung fördert, wird natürlich auch die Haut besser versorgt und zwar mit allem was sie braucht: Sauerstoff, Nährstoffe, Wasser. Dies zeigt sich meist in einer Verbesserung des Hautbildes und einer Abnahme der Faltenbildung. Insbesondere, bei ausreichender Zufuhr von Wasser. Auch Cellulitis vermindert sich, da die eingelagerte Schlacke im Gewebe besser abgebaut wird und die Haut sich mit der Zeit strafft, sie zeigt ein rosigeres Aussehen. Somit ist regelmäßige Bewegung auch ein Verjüngungsmittel und verlangsamt im Alter den körperlichen Verfall.
5. Durch Bewegung werden die Muskeln beansprucht, je mehr davon um so besser. Dies sorgt letztlich für eine bessere Beweglichkeit des Körpers, für eine besser Haltung als auch für eine festere äußere Erscheinung. Auch der Herzmuskel profitiert davon, da auch er durch Bewegung gefordert und gestärkt wird. Ebenso wird die Darmtätigkeit angeregt, eine bessere Verdauung gefördert und Blähungen und Ablagerungen alten Kots vor wird vorgebeugt
6. Bewegung verschafft bessere Laune. Da der Stoffwechsel angeregt wird und somit auch die Hormonaktivität sind sportliche Menschen meist humorvoller und sexuell aktiver als unsportliche. Es sei denn, sie übertreiben es und lassen die körperliche Bewegung in Leistungssport ausarten oder nutzen künstliche Hormone, Dopingmittel zur Leistungssteigerung oder eine verstärkte Eiweißzufuhr um die Muskeln künstlich „aufzupumpen“.
7. Bewegung beugt Herz-Kreislaufprobleme vor. Die Herzfrequenz steigt bei körperlichem Training von 60 bis 70 Pulsschlägen pro Minute auf bis zu 140 bis 150 Pulsschläge an. Bei Menschen mit regelmäßigem Ausdauertraining kann er sogar 150 bis 160 Pulsschlag pro Minute erreichen.
Bei sportlich aktiven Menschen pumpt das Herz selbst in Ruhephasen mehr Blut durch den Körper, wodurch Organe und Muskeln besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Durch die Vergrößerung des Herzmuskels und der linken Herzkammer kann das Herz langsamer schlagen und muss sich so weniger anstrengen. Auch der Durchmesser der Herzkranzgefäße (Koronararterien) vergrößert sich und verbessert so die Sauerstoffversorgung des Herzens. Außerdem kann man leichter einen erhöhten Blutdruck und erhöhten Cholesterinspiegel senken und niederen Blutdruck wieder erhöhen und stabilisieren (Herz-Kreislauf-Erkrankungen), auch Blutzucker und Glucosetoleranz normalisieren sich und verringern somit das Risikos an einem Altersdiabetes zu erkranken.
Bewegungsmangel und seine Folgen
Geschwächtes Immunsystem
